Vorwort
Mehrfach angesprochen, ob das vorliegende BSPhandbuch wohl auch tatsächlich noch ein Handbuch im Sinne des Wortes sei, kann erwähnt werden, dass unter einem Handbuch gemäß Definition „eine geordnete Zusammenstellung eines Ausschnitts des menschlichen Wissens“ verstanden wird, welches „als Nachschlagwerk“ aber auch als Lehrbuch respektive Skriptum aufgefasst werden kann und durch eine systematische inhaltliche Gliederung gekennzeichnet ist. Weiters ist ein Handbuch dadurch gekennzeichnet, dass gewöhnlich eine Autorenschaft den Inhalt verantwortet. Unter „Handbuch“ ist somit nicht ein Buch im handlichen „Taschenformat“ gemeint, sondern ein eher umfassendes Werk zu einem Themenfeld.
Die Motivation zum vorliegenden BSPhandbuch – ebenfalls nicht im „Taschenformat“ – ist mit dem Ziel verbunden, den Stand der Entwicklung zur sogenannten Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz darzulegen und somit dem interessierten Fachpublikum näher zu bringen. Trotz des Bemühens der 15 Autoren um Abdeckung eines großen Bereits des Themenfeldes in Breite und Tiefe werden mit Sicherheit „weiße Felder“ verbleiben. Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Transfer für Ingenieure und Architekten, welcher mit dem Bemühen verbunden ist, einen größtmöglichen Ausschnitt aus dem Stand der Forschung und Entwicklung darzulegen.
Gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum, der holz.bau forschungs gmbh, arbeitet das Institut für Holzbau und Holztechnologie der Technischen Universität Graz seit nunmehr fast 20 Jahren im Themenfeld der Holz-Massivbauweise in Brettsperrholz und war somit von Beginn an federführend sowohl auf wissenschaftlicher Ebene als auch im Entwicklungsbereich tätig.
Die dynamische Entwicklung der Holz-Masivbauweise in Brettsperrholz verbunden mit der ungebrochenen – eher steigenden – Nachfrage nach dem vorliegenden BSPhandbuch veranlasst die Herausgeber zum Druck dieser 2. Auflage. Diese beinhaltet geringfügige Anpassungen basierend auf breit abgesicherten und intern diskutierten Forschungsergebnissen – siehe z.B. Kapitel 5 „Brandverhalten von Brettsperrholzplatten“.






