{"id":29665,"date":"2020-08-21T12:53:38","date_gmt":"2020-08-21T12:53:38","guid":{"rendered":"http:\/\/tugraztestweb.asol.at\/gesamtverzeichnis\/unkategorisiert\/a-viable-pro-poor-public-private-partnership-management-model-for-water-supply-services\/"},"modified":"2020-08-21T14:54:39","modified_gmt":"2020-08-21T12:54:39","slug":"a-viable-pro-poor-public-private-partnership-management-model-for-water-supply-services","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/a-viable-pro-poor-public-private-partnership-management-model-for-water-supply-services\/","title":{"rendered":"A Viable Pro-poor Public-Private Partnership Management Model for Water Supply Services"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/29665\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Kisumu ist ein wachsendes Ballungsgebiet mit zahlreichen Problemen wie ineffizientes Management der Wasserversorgungsinfrastruktur, begrenzte Finanzen, Mangel an technischer und Managementkompetenz und ist dem Druck der wachsenden Bev\u00f6lkerung in Informal Settlements ausgesetzt. Verschiedene Modelle von Public-Private-Partnerships wurden in Pilotversuchen getestet aber es gibt immer noch Schwierigkeiten in der nachhaltigen Implementierung solcher Modelle in die Praxis. Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch empirische Feldstudien in drei Informal Settlements zu untersuchen, wie, durch wen und wo diese Siedlungsbereiche mit Wasser versorgt werden k\u00f6nnen und wie ein realisierbares Managementmodell aussehen kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Informal Settlements zunehmend durch den Wasserverkauf beeinflusst werden. Die Bewohner verlieren rund drei Tage pro Monat f\u00fcr den Bezug von Wasser, gehen \u00fcber 200 m pro Strecke mit 20-Liter-Kanistern zu den Wasserstellen, leiden vermehrt an Krankheiten, es kommt zu sozialen Spannungen und die Einwohner dieser Gebiete bezahlen oft f\u00fcnfmal so viel f\u00fcr Trinkwasser als die von \u00f6ffentlicher Hand versorgte Bev\u00f6lkerung. Trotzdem gibt es innovative und flexible L\u00f6sungen durch Wiederverk\u00e4ufer, welche Wasser an Kunden zu vertretbaren Preisen liefern. Daher schl\u00e4gt diese Studie einen Ansatz zum begleitenden Management mit geteilter Aufgabenverteilung vor, welcher das innovative lokale Wissen integriert und soziokulturelle Rahmenbedingungen wie Anpassungsf\u00e4higkeit, Gerechtigkeit sowie geschlechts- und armutsabh\u00e4ngige Aspekte ber\u00fccksichtigt. Dieser Ansatz unterst\u00fctzt eine Beteiligung am kommunalen Versorgungsservice, sieht eine gemeinsame Tariffestlegung, rotierend eingesetztes Personal aus der Kommune f\u00fcr den Betrieb der Versorgung und ein flexibles Verrechnungssystem vor. Der nachhaltige Ansatz wurde zu einem anwendbaren Konzept f\u00fcr das Manyatta Informal Settlement entwickelt, wobei technische, finanzielle, organisatorische und gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Strategien ausgearbeitet wurden. Es werden die M\u00f6glichkeiten eines erh\u00f6hten Wasserverbrauches, Zugang zu sicherem Trinkwasser und ein verbessertes Finanzierungsmodell aufgezeigt. Dieser Modellansatz kann auch auf andere Versorgungsgebiete adaptiert werden.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/29665\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Kisumu ist ein wachsendes Ballungsgebiet mit zahlreichen Problemen wie ineffizientes Management der Wasserversorgungsinfrastruktur, begrenzte Finanzen, Mangel an technischer und Managementkompetenz und ist dem Druck der wachsenden Bev\u00f6lkerung in Informal Settlements ausgesetzt. Verschiedene Modelle von Public-Private-Partnerships wurden in Pilotversuchen getestet aber es gibt immer noch Schwierigkeiten in der nachhaltigen Implementierung solcher Modelle in die Praxis. Das Ziel dieser Arbeit ist es, durch empirische Feldstudien in drei Informal Settlements zu untersuchen, wie, durch wen und wo diese Siedlungsbereiche mit Wasser versorgt werden k\u00f6nnen und wie ein realisierbares Managementmodell aussehen kann. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Informal Settlements zunehmend durch den Wasserverkauf beeinflusst werden. Die Bewohner verlieren rund drei Tage pro Monat f\u00fcr den Bezug von Wasser, gehen \u00fcber 200 m pro Strecke mit 20-Liter-Kanistern zu den Wasserstellen, leiden vermehrt an Krankheiten, es kommt zu sozialen Spannungen und die Einwohner dieser Gebiete bezahlen oft f\u00fcnfmal so viel f\u00fcr Trinkwasser als die von \u00f6ffentlicher Hand versorgte Bev\u00f6lkerung. Trotzdem gibt es innovative und flexible L\u00f6sungen durch Wiederverk\u00e4ufer, welche Wasser an Kunden zu vertretbaren Preisen liefern. Daher schl\u00e4gt diese Studie einen Ansatz zum begleitenden Management mit geteilter Aufgabenverteilung vor, welcher das innovative lokale Wissen integriert und soziokulturelle Rahmenbedingungen wie Anpassungsf\u00e4higkeit, Gerechtigkeit sowie geschlechts- und armutsabh\u00e4ngige Aspekte ber\u00fccksichtigt. Dieser Ansatz unterst\u00fctzt eine Beteiligung am kommunalen Versorgungsservice, sieht eine gemeinsame Tariffestlegung, rotierend eingesetztes Personal aus der Kommune f\u00fcr den Betrieb der Versorgung und ein flexibles Verrechnungssystem vor. Der nachhaltige Ansatz wurde zu einem anwendbaren Konzept f\u00fcr das Manyatta Informal Settlement entwickelt, wobei technische, finanzielle, organisatorische und gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Strategien ausgearbeitet wurden. Es werden die M\u00f6glichkeiten eines erh\u00f6hten Wasserverbrauches, Zugang zu sicherem Trinkwasser und ein verbessertes Finanzierungsmodell aufgezeigt. Dieser Modellansatz kann auch auf andere Versorgungsgebiete adaptiert werden.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":39611,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v16.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/a-viable-pro-poor-public-private-partnership-management-model-for-water-supply-services\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"A Viable Pro-poor Public-Private Partnership Management Model for Water Supply Services - Verlag der TU Graz\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Kisumu ist ein wachsendes Ballungsgebiet mit zahlreichen Problemen wie ineffizientes Management der Wasserversorgungsinfrastruktur, begrenzte Finanzen, Mangel an technischer und Managementkompetenz und ist dem Druck der wachsenden Bev\u00f6lkerung in Informal Settlements ausgesetzt. 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