{"id":30603,"date":"2020-08-21T12:54:59","date_gmt":"2020-08-21T12:54:59","guid":{"rendered":"http:\/\/tugraztestweb.asol.at\/gesamtverzeichnis\/unkategorisiert\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/"},"modified":"2020-08-21T14:55:59","modified_gmt":"2020-08-21T12:55:59","slug":"innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/","title":{"rendered":"Innovation und \u00c4sthetik im Ingenieurbau"},"content":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/30603\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p><p>Der Begriff Ingenieurbaukunst steht laut Kunstlexikon f\u00fcr die Errichtung technischer Bauwerke und Anlagen, ihre Planung und Konstruktion mit einem hohen Ma\u00df an Erfindergeist, wissenschaftlicher Erkenntnis, Funktionalit\u00e4t, Wirtschaftlichkeit und \u00c4sthetik. Heutzutage wird die Ingenieurbaukunst in viele einzelne Fachdisziplinen gesplittet. Es gibt nur wenige Personen, die dem althergebrachten Sinn der Ingenieurbaukunst mit ihrer Denk- und Handlungsweise noch gerecht werden. Einer davon ist Professor Lutz Sparowitz, der heuer seinen 75. Geburtstag feiert. Lutz Sparowitz war mit vision\u00e4rem Geist seiner Zeit stets voraus und leistete in vielen der urspr\u00fcnglichen Aufgabengebiete der Ingenieurbaukunst bedeutende Pionierarbeit. Die vorliegende Festschrift soll der W\u00fcrdigung seines verdienstvollen Handelns Ausdruck verleihen. Sie besteht aus 17 Fachbeitr\u00e4gen die sich vier klassischen Themenbereichen der Ingenieurbaukunst widmen: der Modellbildung und Konstruktion -die fundamentalen Aufgaben des Ingenieurs-, dem Br\u00fcckenbau -die K\u00f6nigsdisziplin des Ingenieurbaus-, der \u00c4sthetik -eine bei Ingenieuren oft in Vergessenheit geratene Komponente- und letztendlich den Innovationen, die aus dem Erfindergeist heraus f\u00fcr den Fortschritt des Ingenieurbaus sorgen.<br \/>\nSowohl die mechanische Modellbildung als auch die Bedeutung des Begriffs Modellbildung unterliegen einem steten Wandel. Am Beispiel der \u00e4ltesten Statik der Welt -der Statik der Peterskuppel- wird dieser Wandel sehr gut verdeutlicht, indem vergleichend dazu anhand eines Finite-Elemente-Modells der Sch\u00e4digungszustand der Peterskuppel verifiziert wird. Ein Beitrag zum Modellieren und Konstruieren mit B\u00f6gen zeigt, wie uns die Natur die besten Vorlagen f\u00fcr das L\u00f6sen gro\u00dfer Bauaufgaben, wie z.B. der Brenner Basistunnel, gibt. F\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung zeitabh\u00e4ngiger Betoneigenschaften in numerischen Berechnungen werden aktuelle Schwind- und Kriechmodelle vorgestellt. In zwei weiteren Beitr\u00e4gen wird gezeigt, wie mittels insitu-Messungen Berechnungsmodelle verifiziert bzw. erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen. Am Beispiel des Projekts \u00d6BB Zentrale in Wien werden die Vorz\u00fcge des Building Information Modelings \u2013eine andere Art der Modellbildung- aufgezeigt.<br \/>\nBr\u00fccken z\u00e4hlen zu den beeindruckendsten Ingenieurbauwerken und haben eine starke, landschaftspr\u00e4gende Wirkung. Aus diesem Grund muss besonders gro\u00dfes Augenmerk auf Formensprache und \u00c4sthetik gelegt werden. Am Beispiel einer Gruppe von \u00dcberfahrtsbr\u00fccken wird eindrucksvoll gezeigt, dass sich \u201euntergeordnete\u201c Br\u00fcckenbauwerke durch architektonisch anspruchsvolles Freiformdesign als identit\u00e4tsstiftender Blickfang einsetzen lassen. Der Zusammenhang zwischen \u00c4sthetik und Kraftflussoptimierung wird an Hand von drei unterschiedlichen Br\u00fcckentypen er\u00f6rtert. Freiformarchitektur aus Beton, insbesondere UHPC, l\u00e4sst sich durch den Einsatz von Industrierobotern und Anwendung von hochpr\u00e4ziser Fertigteiltechnologie umsetzen. Das zeigen die Ergebnisse eines kooperativen Forschungsprojekts zwischen Architektur- und Baufakult\u00e4t der Technischen Universit\u00e4t Graz.<br \/>\nBr\u00fccken waren seit jeher ein unverzichtbares Element der Eisenbahn. Die imposante Entwicklung derselben wird mit Meilensteinen des modernen Eisenbahnbr\u00fcckenbaus belegt. Die Nachhaltigkeit von Br\u00fccken jeglicher Art kann durch den Einsatz von Ultrahochfestem Beton signifikant gesteigert werden. Allerdings erfordert dies materialgerechte Konstruktionsprinzipien. In zwei Beitr\u00e4gen werden diesbez\u00fcgliche Erfahrungen in Deutschland und \u00d6sterreich pr\u00e4sentiert. Aus Gr\u00fcnden der Dauerhaftigkeit werden immer mehr Br\u00fccken als Integrale Br\u00fccke ausgef\u00fchrt. Mittels einer neuartigen, flexiblen Stahlbeton\u00fcbergangskonstruktion wird ein wartungsfreier Fahrbahn\u00fcbergang zwischen Br\u00fccke und freier Strecke vorgestellt.<br \/>\nDie vorgespannte Pr\u00e4zisionstrockenfuge z\u00e4hlt zu den Innovationen von Lutz Sparowitz und erm\u00f6glicht nachhaltige Fertigteilbauweisen. Mittels FE-Simulationen wird in diesem Kontext gezeigt, dass zul\u00e4ssige Toleranzen in der Kontaktfl\u00e4che nicht absolut definiert werden k\u00f6nnen, sondern vom statischen System abh\u00e4ngig sind. F\u00fcr die Verst\u00e4rkung von Massivbauten werden neue Methoden vorgestellt. Als Querkraftverst\u00e4rkung von Br\u00fccken werden Betonschrauben experimentell untersucht. Sie zeigen nicht nur im statischen Versuch, sondern auch nach aufgebrachten zyklischen Lasten auf Gebrauchslastniveau von bis zu 5 Mio. Lastwechseln signifikante Traglaststeigerungen. CFK-Lamellen sind als Verst\u00e4rkungsma\u00dfnahme bereits bekannt, k\u00f6nnen aber in Kombination mit den hier pr\u00e4sentierten innovativen Vorspannsystemen effizienter und wesentlich wirtschaftlicher eingesetzt werden. Lutz Sparowitz pr\u00e4gte einst den Begriff Innovationsbeton. Diese Idee wird nun aufgegriffen und erfolgreich beforscht. Es wird gezeigt, wie sich normalfester Beton durch konsequente Anwendung der UHPC-Technologie zu \u00d6ko2-Beton verwandeln l\u00e4sst.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p class=\"qtranxs-available-languages-message qtranxs-available-languages-message-en\">Sorry, this entry is only available in <a href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/de\/wp-json\/wp\/v2\/product\/30603\" class=\"qtranxs-available-language-link qtranxs-available-language-link-de\" title=\"Deutsch\">Deutsch<\/a>.<\/p>\n<p>Der Begriff Ingenieurbaukunst steht laut Kunstlexikon f\u00fcr die Errichtung technischer Bauwerke und Anlagen, ihre Planung und Konstruktion mit einem hohen Ma\u00df an Erfindergeist, wissenschaftlicher Erkenntnis, Funktionalit\u00e4t, Wirtschaftlichkeit und \u00c4sthetik. Heutzutage wird die Ingenieurbaukunst in viele einzelne Fachdisziplinen gesplittet. Es gibt nur wenige Personen, die dem althergebrachten Sinn der Ingenieurbaukunst mit ihrer Denk- und Handlungsweise noch gerecht werden. Einer davon ist Professor Lutz Sparowitz, der heuer seinen 75. Geburtstag feiert. Lutz Sparowitz war mit vision\u00e4rem Geist seiner Zeit stets voraus und leistete in vielen der urspr\u00fcnglichen Aufgabengebiete der Ingenieurbaukunst bedeutende Pionierarbeit. Die vorliegende Festschrift soll der W\u00fcrdigung seines verdienstvollen Handelns Ausdruck verleihen. Sie besteht aus 17 Fachbeitr\u00e4gen die sich vier klassischen Themenbereichen der Ingenieurbaukunst widmen: der Modellbildung und Konstruktion -die fundamentalen Aufgaben des Ingenieurs-, dem Br\u00fcckenbau -die K\u00f6nigsdisziplin des Ingenieurbaus-, der \u00c4sthetik -eine bei Ingenieuren oft in Vergessenheit geratene Komponente- und letztendlich den Innovationen, die aus dem Erfindergeist heraus f\u00fcr den Fortschritt des Ingenieurbaus sorgen.<br \/>\nSowohl die mechanische Modellbildung als auch die Bedeutung des Begriffs Modellbildung unterliegen einem steten Wandel. Am Beispiel der \u00e4ltesten Statik der Welt -der Statik der Peterskuppel- wird dieser Wandel sehr gut verdeutlicht, indem vergleichend dazu anhand eines Finite-Elemente-Modells der Sch\u00e4digungszustand der Peterskuppel verifiziert wird. Ein Beitrag zum Modellieren und Konstruieren mit B\u00f6gen zeigt, wie uns die Natur die besten Vorlagen f\u00fcr das L\u00f6sen gro\u00dfer Bauaufgaben, wie z.B. der Brenner Basistunnel, gibt. F\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung zeitabh\u00e4ngiger Betoneigenschaften in numerischen Berechnungen werden aktuelle Schwind- und Kriechmodelle vorgestellt. In zwei weiteren Beitr\u00e4gen wird gezeigt, wie mittels insitu-Messungen Berechnungsmodelle verifiziert bzw. erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen. Am Beispiel des Projekts \u00d6BB Zentrale in Wien werden die Vorz\u00fcge des Building Information Modelings \u2013eine andere Art der Modellbildung- aufgezeigt.<br \/>\nBr\u00fccken z\u00e4hlen zu den beeindruckendsten Ingenieurbauwerken und haben eine starke, landschaftspr\u00e4gende Wirkung. Aus diesem Grund muss besonders gro\u00dfes Augenmerk auf Formensprache und \u00c4sthetik gelegt werden. Am Beispiel einer Gruppe von \u00dcberfahrtsbr\u00fccken wird eindrucksvoll gezeigt, dass sich \u201euntergeordnete\u201c Br\u00fcckenbauwerke durch architektonisch anspruchsvolles Freiformdesign als identit\u00e4tsstiftender Blickfang einsetzen lassen. Der Zusammenhang zwischen \u00c4sthetik und Kraftflussoptimierung wird an Hand von drei unterschiedlichen Br\u00fcckentypen er\u00f6rtert. Freiformarchitektur aus Beton, insbesondere UHPC, l\u00e4sst sich durch den Einsatz von Industrierobotern und Anwendung von hochpr\u00e4ziser Fertigteiltechnologie umsetzen. Das zeigen die Ergebnisse eines kooperativen Forschungsprojekts zwischen Architektur- und Baufakult\u00e4t der Technischen Universit\u00e4t Graz.<br \/>\nBr\u00fccken waren seit jeher ein unverzichtbares Element der Eisenbahn. Die imposante Entwicklung derselben wird mit Meilensteinen des modernen Eisenbahnbr\u00fcckenbaus belegt. Die Nachhaltigkeit von Br\u00fccken jeglicher Art kann durch den Einsatz von Ultrahochfestem Beton signifikant gesteigert werden. Allerdings erfordert dies materialgerechte Konstruktionsprinzipien. In zwei Beitr\u00e4gen werden diesbez\u00fcgliche Erfahrungen in Deutschland und \u00d6sterreich pr\u00e4sentiert. Aus Gr\u00fcnden der Dauerhaftigkeit werden immer mehr Br\u00fccken als Integrale Br\u00fccke ausgef\u00fchrt. Mittels einer neuartigen, flexiblen Stahlbeton\u00fcbergangskonstruktion wird ein wartungsfreier Fahrbahn\u00fcbergang zwischen Br\u00fccke und freier Strecke vorgestellt.<br \/>\nDie vorgespannte Pr\u00e4zisionstrockenfuge z\u00e4hlt zu den Innovationen von Lutz Sparowitz und erm\u00f6glicht nachhaltige Fertigteilbauweisen. Mittels FE-Simulationen wird in diesem Kontext gezeigt, dass zul\u00e4ssige Toleranzen in der Kontaktfl\u00e4che nicht absolut definiert werden k\u00f6nnen, sondern vom statischen System abh\u00e4ngig sind. F\u00fcr die Verst\u00e4rkung von Massivbauten werden neue Methoden vorgestellt. Als Querkraftverst\u00e4rkung von Br\u00fccken werden Betonschrauben experimentell untersucht. Sie zeigen nicht nur im statischen Versuch, sondern auch nach aufgebrachten zyklischen Lasten auf Gebrauchslastniveau von bis zu 5 Mio. Lastwechseln signifikante Traglaststeigerungen. CFK-Lamellen sind als Verst\u00e4rkungsma\u00dfnahme bereits bekannt, k\u00f6nnen aber in Kombination mit den hier pr\u00e4sentierten innovativen Vorspannsystemen effizienter und wesentlich wirtschaftlicher eingesetzt werden. Lutz Sparowitz pr\u00e4gte einst den Begriff Innovationsbeton. Diese Idee wird nun aufgegriffen und erfolgreich beforscht. Es wird gezeigt, wie sich normalfester Beton durch konsequente Anwendung der UHPC-Technologie zu \u00d6ko2-Beton verwandeln l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"featured_media":40007,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v16.1.1 - https:\/\/yoast.com\/wordpress\/plugins\/seo\/ -->\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"en_US\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Innovation und \u00c4sthetik im Ingenieurbau - Verlag der TU Graz\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Der Begriff Ingenieurbaukunst steht laut Kunstlexikon f\u00fcr die Errichtung technischer Bauwerke und Anlagen, ihre Planung und Konstruktion mit einem hohen Ma\u00df an Erfindergeist, wissenschaftlicher Erkenntnis, Funktionalit\u00e4t, Wirtschaftlichkeit und \u00c4sthetik. Heutzutage wird die Ingenieurbaukunst in viele einzelne Fachdisziplinen gesplittet. Es gibt nur wenige Personen, die dem althergebrachten Sinn der Ingenieurbaukunst mit ihrer Denk- und Handlungsweise noch gerecht werden. Einer davon ist Professor Lutz Sparowitz, der heuer seinen 75. Geburtstag feiert. Lutz Sparowitz war mit vision\u00e4rem Geist seiner Zeit stets voraus und leistete in vielen der urspr\u00fcnglichen Aufgabengebiete der Ingenieurbaukunst bedeutende Pionierarbeit. Die vorliegende Festschrift soll der W\u00fcrdigung seines verdienstvollen Handelns Ausdruck verleihen. Sie besteht aus 17 Fachbeitr\u00e4gen die sich vier klassischen Themenbereichen der Ingenieurbaukunst widmen: der Modellbildung und Konstruktion -die fundamentalen Aufgaben des Ingenieurs-, dem Br\u00fcckenbau -die K\u00f6nigsdisziplin des Ingenieurbaus-, der \u00c4sthetik -eine bei Ingenieuren oft in Vergessenheit geratene Komponente- und letztendlich den Innovationen, die aus dem Erfindergeist heraus f\u00fcr den Fortschritt des Ingenieurbaus sorgen. Sowohl die mechanische Modellbildung als auch die Bedeutung des Begriffs Modellbildung unterliegen einem steten Wandel. Am Beispiel der \u00e4ltesten Statik der Welt -der Statik der Peterskuppel- wird dieser Wandel sehr gut verdeutlicht, indem vergleichend dazu anhand eines Finite-Elemente-Modells der Sch\u00e4digungszustand der Peterskuppel verifiziert wird. Ein Beitrag zum Modellieren und Konstruieren mit B\u00f6gen zeigt, wie uns die Natur die besten Vorlagen f\u00fcr das L\u00f6sen gro\u00dfer Bauaufgaben, wie z.B. der Brenner Basistunnel, gibt. F\u00fcr die Ber\u00fccksichtigung zeitabh\u00e4ngiger Betoneigenschaften in numerischen Berechnungen werden aktuelle Schwind- und Kriechmodelle vorgestellt. In zwei weiteren Beitr\u00e4gen wird gezeigt, wie mittels insitu-Messungen Berechnungsmodelle verifiziert bzw. erg\u00e4nzt werden k\u00f6nnen. Am Beispiel des Projekts \u00d6BB Zentrale in Wien werden die Vorz\u00fcge des Building Information Modelings \u2013eine andere Art der Modellbildung- aufgezeigt. Br\u00fccken z\u00e4hlen zu den beeindruckendsten Ingenieurbauwerken und haben eine starke, landschaftspr\u00e4gende Wirkung. Aus diesem Grund muss besonders gro\u00dfes Augenmerk auf Formensprache und \u00c4sthetik gelegt werden. Am Beispiel einer Gruppe von \u00dcberfahrtsbr\u00fccken wird eindrucksvoll gezeigt, dass sich \u201euntergeordnete\u201c Br\u00fcckenbauwerke durch architektonisch anspruchsvolles Freiformdesign als identit\u00e4tsstiftender Blickfang einsetzen lassen. Der Zusammenhang zwischen \u00c4sthetik und Kraftflussoptimierung wird an Hand von drei unterschiedlichen Br\u00fcckentypen er\u00f6rtert. Freiformarchitektur aus Beton, insbesondere UHPC, l\u00e4sst sich durch den Einsatz von Industrierobotern und Anwendung von hochpr\u00e4ziser Fertigteiltechnologie umsetzen. Das zeigen die Ergebnisse eines kooperativen Forschungsprojekts zwischen Architektur- und Baufakult\u00e4t der Technischen Universit\u00e4t Graz. Br\u00fccken waren seit jeher ein unverzichtbares Element der Eisenbahn. Die imposante Entwicklung derselben wird mit Meilensteinen des modernen Eisenbahnbr\u00fcckenbaus belegt. Die Nachhaltigkeit von Br\u00fccken jeglicher Art kann durch den Einsatz von Ultrahochfestem Beton signifikant gesteigert werden. Allerdings erfordert dies materialgerechte Konstruktionsprinzipien. In zwei Beitr\u00e4gen werden diesbez\u00fcgliche Erfahrungen in Deutschland und \u00d6sterreich pr\u00e4sentiert. Aus Gr\u00fcnden der Dauerhaftigkeit werden immer mehr Br\u00fccken als Integrale Br\u00fccke ausgef\u00fchrt. Mittels einer neuartigen, flexiblen Stahlbeton\u00fcbergangskonstruktion wird ein wartungsfreier Fahrbahn\u00fcbergang zwischen Br\u00fccke und freier Strecke vorgestellt. Die vorgespannte Pr\u00e4zisionstrockenfuge z\u00e4hlt zu den Innovationen von Lutz Sparowitz und erm\u00f6glicht nachhaltige Fertigteilbauweisen. Mittels FE-Simulationen wird in diesem Kontext gezeigt, dass zul\u00e4ssige Toleranzen in der Kontaktfl\u00e4che nicht absolut definiert werden k\u00f6nnen, sondern vom statischen System abh\u00e4ngig sind. F\u00fcr die Verst\u00e4rkung von Massivbauten werden neue Methoden vorgestellt. Als Querkraftverst\u00e4rkung von Br\u00fccken werden Betonschrauben experimentell untersucht. Sie zeigen nicht nur im statischen Versuch, sondern auch nach aufgebrachten zyklischen Lasten auf Gebrauchslastniveau von bis zu 5 Mio. Lastwechseln signifikante Traglaststeigerungen. CFK-Lamellen sind als Verst\u00e4rkungsma\u00dfnahme bereits bekannt, k\u00f6nnen aber in Kombination mit den hier pr\u00e4sentierten innovativen Vorspannsystemen effizienter und wesentlich wirtschaftlicher eingesetzt werden. Lutz Sparowitz pr\u00e4gte einst den Begriff Innovationsbeton. Diese Idee wird nun aufgegriffen und erfolgreich beforscht. Es wird gezeigt, wie sich normalfester Beton durch konsequente Anwendung der UHPC-Technologie zu \u00d6ko2-Beton verwandeln l\u00e4sst.\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Verlag der TU Graz\" \/>\n<meta property=\"article:modified_time\" content=\"2020-08-21T12:55:59+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/image-978-3-85125-431-0.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"433\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"615\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Est. reading time\">\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"3 minutes\">\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/#website\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/\",\"name\":\"Verlag der TU Graz\",\"description\":\"Verlag der Technischen Universit\\u00e4t Graz\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/?s={search_term_string}\",\"query-input\":\"required name=search_term_string\"}],\"inLanguage\":\"en-US\"},{\"@type\":\"ImageObject\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/#primaryimage\",\"inLanguage\":\"en-US\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/image-978-3-85125-431-0.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/image-978-3-85125-431-0.jpg\",\"width\":433,\"height\":615},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/#webpage\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\",\"name\":\"Innovation und \\u00c4sthetik im Ingenieurbau - Verlag der TU Graz\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/#primaryimage\"},\"datePublished\":\"2020-08-21T12:54:59+00:00\",\"dateModified\":\"2020-08-21T12:55:59+00:00\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"en-US\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\"]}]},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"item\":{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/\",\"name\":\"Home\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"item\":{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/gesamtverzeichnis\/\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/gesamtverzeichnis\/\",\"name\":\"Gesamtverzeichnis\"}},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":3,\"item\":{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\",\"url\":\"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/gesamtverzeichnis\/bauingenieurwissenschaften\/innovation-und-aesthetik-im-ingenieurbau\/\",\"name\":\"Innovation und \\u00c4sthetik im Ingenieurbau\"}}]}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product\/30603"}],"collection":[{"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/product"}],"about":[{"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/product"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30603"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/tugraztestweb.asol.at\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30603"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}